Kommentar: Das Thema „Zweimal Gesund“ führt private Wirtschaft in die Zukunft

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Dieser Artikel erschien zuerst auf germanCRI.

In den letzten Tagen sorgt die ostchinesische Stadt Wenzhou mit ihrem ambitionierten Vorhaben, eine Versuchszone zum Thema „Zweimal Gesund“ zu errichten, landesweit für Aufmerksamkeit.

Das Thema „Zweimal Gesund“ wurde auf dem 19. Parteitag vor einem Jahr initiiert und legt darauf ab, vertraute, unbestechliche Beziehungen zwischen Politik- und Handelskreisen zu gestalten und die gesunde Entwicklung der nichtstaatseigenen Wirtschaft mit deren Vertretern zu fördern. Die privaten Unternehmen machen einen Anteil von 45 Prozent im chinesischen Export aus. Unter den gegenwärtigen Umständen sollen sie die Produktentwicklung, Betriebsverwaltung, Finanzen und Risikokontrolle noch verbessern und verstärkt von der Regierung unterstützt werden. Dazu betonte Staatspräsident Xi Jinping, das Thema „Zweimal Gesund“ sei eine relevante Frage, die nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Politik betreffe. Es gelte, die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die privaten Betriebe zu vervollkommnen und das Geschäftsumfeld zu verbessern.

Dementsprechend zeigen sich in Wenzhou schon gute Ansätze. So wurde eine Roadmap zur Errichtung eines modernen Wirtschaftssystems lokaler Prägung bis zum Jahr 2025 ausgearbeitet. Auch wurden eine Menge Maßnahmen zur Förderung der mittelständischen und kleinen Unternehmen, zur Erleichterung des Marktzugangs und zur Entlastung der Unternehmen angeordnet.

All diese Maßnahmen haben drei wichtige Signale ausgesendet.

Zum einen sollen Regierung und Geschäftsleute auf vertraute, unbestechliche Weise miteinander umgehen. So will man in Wenzhou mit einer „Negativ-Liste“ ihre Verhaltensweise regeln. Auch die Reformen zur Vereinfachung der Administrationen, zur Offenlegung von politischen Angelegenheiten und zur Aufsicht der Verwaltung sollen intensiviert werden.

Zum anderen soll das Geschäftsumfeld weiter optimiert werden. Dazu gehört, ein vernetztes administratives Dienstleistungssystem zu errichten und das System der Negativ-Liste beim Marktzugang einzuführen.

Nicht zuletzt soll der Unternehmergeist voll entfaltet werden. So bemüht man sich in Wenzhou weiter darum, ein Bewertungssystem für die Kreditwürdigkeit der Unternehmen mit einer „Rot-Schwarz-Liste“ zu etablieren. Auf diese Weise soll ein Team hochqualifizierter Unternehmer, die Moral wie Rendite und handwerkliches Können zu schätzen wissen, aufgebaut werden.

(germanCRI)

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