Kommentar: Chinesisch-philippinische Beziehungen erneut unter blauem Himmel nach Stürmen

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Dieser Artikel erschien zuerst auf germanCRI.

Es ist 13 Jahre her, seit ein chinesischer Staatspräsident den Philippinen einen Staatsbesuch abgestattet hat. Die chinesisch-philippinischen Beziehungen erleben nach mehrjährigen Stürmen neuen Aufschwung. Der zurzeit auf den Philippinen weilende chinesische Staatspräsident Xi Jinping kam am Dienstag mit seinem philippinischen Amtskollegen Rodrigo Duterte zu Gesprächen zusammen. Gemeinsam entwarfen sie die künftigen Beziehungen zwischen beiden Ländern. Beide Seiten sind sich darüber einig, eine umfassende strategische kooperative Beziehung aufzubauen.

Im Jahr 2005 entschieden sich China und die Philippinen, eine strategische kooperative Beziehung im Rahmen des Friedens und der Entwicklung aufzubauen. Aber die von anderen Ländern außerhalb der Region ausgelösten Streitigkeiten im Südchinesischen Meer führten anschließend zur negativen Veränderung der bilateralen Beziehungen zwischen China und den Philippinen, zumal die Regierung der Philippinen auch ein einseitiges Schiedsgericht bezüglich des Streits angerufen hatte. Die Bemühungen beider Länder um den Aufbau einer strategischen kooperativen Beziehung gingen danach unwiederbringlich verloren.

Seit dem Amtsantritt des philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte im Jahr 2016 hält das Inselland eine selbständige Außenpolitik ein und bringt die chinesisch-philippinischen Beziehungen auf die richtige Bahn, indem die Philippinen versuchen, die Streitigkeiten im Südchinesischen Meer durch Dialoge und Verhandlungen mit China angemessen beizulegen. Inzwischen trafen sich beide Staatsoberhäupter bereits sechs Mal und die bilateralen Beziehungen haben sich deutlich verbessert.

In Bezug auf den Infrastrukturbau unterstützt China völlig den staatlichen wirtschaftsstrategischen Bauplan von Duterte. Bei dem Plan handelt es sich um 75 Bauprojekte im Bereich Infrastruktur. Ziel ist es, durch Infrastrukturbau die staatliche Wirtschaftsentwicklung der Philippinen zu fördern. China hat sich bereits in Form von Investitionen, Darlehen und anderen Mitteln an der Hälfte der gesamten Projekte beteiligt. Was den Infrastrukturbau angeht, unterzeichneten beide Länder bereits vor zwei Jahren während des Chinabesuchs von Duterte in Beijing einen Kooperationsvertrag im Wert von 24 Milliarden US-Dollar.

Zugleich erlebten die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen China und den Philippinen eine erhebliche Entwicklung in den vergangenen zwei Jahren. China ist sowohl der größte Handelspartner und Ausfuhrmarkt der Philippinen, als auch das größte Herkunftsland von Einfuhren und das zweitgrößte von Touristen.

Während beide Länder die bilaterale wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit ausbauen, setzt sich China auch entschlossen dafür ein, den Kampf gegen Drogenhandel und Terrorismus unter der Leitung von Präsident Duterte zu unterstützen. Der Kultur- und Personalaustausch zwischen beiden Staaten wurde ebenfalls ausgebaut.

Beide Staatsoberhäupter bezeugten am Dienstag die Unterzeichnung mehrerer bilateraler Protokolle. Dazu gehörten das Memorandum über die gemeinsame Förderung des Aufbaus im Rahmen der Seidenstraßen-Initiative und das Memorandum über die Zusammenarbeit in der Förderung von Erdöl und Gas.

Duterte sagte, das sei der erste Staatsbesuch eines chinesischen Staatspräsidenten seit 13 Jahren auf den Philippinen. Daher sei der Besuch von Xi Jinping von historischer Bedeutung und ein wichtiger Meilenstein für die bilateralen Beziehungen. Er bekräftigte, sein Land sei dafür, den Frieden und die Stabilität im Südchinesischen Meer mit den Ländern in der Region gemeinsam zu wahren. Was die internationalen Angelegenheiten betreffe, stehe China auf der historisch vernünftigen Seite. Die Philippinen wollten eng mit China zusammenarbeiten, um im multilateralen Rahmen wie den Vereinten Nationen internationale Angelegenheiten zu koordinieren.

In diesem Sinne hat der Besuch von Staatspräsident Xi Jinping nicht nur das politische Vertrauen und die bilateralen Beziehungen zwischen China und den Philippinen intensiv ausgebaut, sondern auch ein gutes Beispiel einer praktischen maritimen Zusammenarbeit zwischen China und den ASEAN-Mitgliedstaaten geschaffen.

(germanCRI)

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