CRI-Kommentar: Was wird der G20-Gipfel in Argentinien bringen?

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Dieser Artikel erschien zuerst auf germanCRI.

Auf dem bevorstehenden G20-Gipfel in Argentinien werden hauptsächlich zwei Themen erörtert: die globale wirtschaftliche Verwaltung und der Klimawandel. Beim ersteren Thema geht es vornehmlich um den globalen Handel.

Das Erstarken des Unilateralismus und Protektionismus kann die Welthandelsorganisation (WTO) nicht effektiv bewältigen. Die WTO braucht Reformen und muss selbst reformiert werden.

Dazu haben China, die EU und Kanada jeweils ihre Reformideen oder konkrete Vorschläge vorgelegt. Allerdings haben verschiedene Seiten bei den betreffenden Fragen Meinungsverschiedenheiten, weil das einschlägige Verfahren noch nicht begonnen hat. Es wird erwartet, dass verschiedene Seiten auf dem G20-Gipfel eingehend Ansichten austauschen werden, um Meinungsunterschiede zu überwinden und zu Übereinkünften zu gelangen.

Bezüglich des globalen Handels werden sich auf dem Gipfel Spitzenpolitiker Chinas und der USA treffen. Die USA und China sind die größte bzw. zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt. Jegliche Veränderung der chinesisch-amerikanischen Wirtschaftsbeziehungen wird sich auf die Weltökonomie auswirken.

Ein anderes wichtiges Thema auf dem G20-Gipfel ist der globale Klimawandel. Auf dem G20-Gipfel in Hamburg im vergangenen Jahr hatte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel gemeint, da die USA „bedauerlicherweise“ aus dem Pariser Klimaabkommen ausgetreten seien, habe die G20-Gruppe keine Übereinstimmung über das Abkommen erreicht. Allerdings seien die anderen 19 Mitglieder einstimmig der Ansicht, dass das Pariser Klimaabkommen aufrechterhalten werden muss.

Gemäß der „Financial Times“ wird im Entwurf der Gipfelerklärung das Pariser Klimaabkommen erwähnt. Allerdings werden Industrienationen nicht dazu aufgerufen, Entwicklungsländern noch mehr Kapitalhilfen für eine Bewältigung des Klimawandels bereitzustellen.

Die Erfahrungen von vor zehn Jahren zeigen, dass die G20-Mitglieder nicht mit Konfrontationen, sondern nur mit Zusammenarbeit die instabilen und potentiellen Risiken der globalen Wirtschaft bewältigen können.

(germanCRI)

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