Kommentar: China und Europa für gemeinsame Förderung offener Weltwirtschaft

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Dieser Artikel erschien zuerst auf germanCRI.

Der stellvertretende chinesische Ministerpräsident Liu He hat am Mittwoch seinen Deutschland-Besuch beendet. Während des Besuches traf Liu He die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und hielt auf der Abschlussfeier von dem achten „Hamburg Summit: China meets Europe“ eine Rede. China und Deutschland sowie China und Europa setzen sich für die Bildung einer offenen Weltwirtschaft ein. Diese aktiven Signale sind für die Stabilisierung der Weltwirtschaft von großer Bedeutung.

Liu He sagte in seiner Rede, dass sowohl China als auch Europa sich für Schutz der Regeln von Freihandel und Multilateralismus ausgesprochen hätten. Beide Seiten hätten große gemeinsame Interessen. In diesem Sinne solle man enger zusammenarbeiten und Herausforderungen gemeinsam begegnen. Liu wies darauf hin, weder Handelsprotektionismus noch Unilateralität könnten die Kontroversen im Handelsgebiet beilegen, sondern nur der Welt mehr unsichere wirtschaftliche Faktoren bringen. China spreche sich dafür aus, auf Basis der Gleichberechtigung und des gegenseitigen Respekts die Handelskontroversen anzugehen. Liu betonte, es gebe keinen Gewinner in Handelskriegen.

Merkel würdigte Chinas Standpunkt in der Handelsfrage und sagte, Deutschland interessiere sich für eine Mitwirkung an der chinesischen „Seidenstraßen-Initiative“. Ihr Land begrüße und unterstütze die Entwicklung der chinesischen Investoren in Deutschland. Darüber hinaus wolle Deutschland mit China über globale Wirtschafts- und Handelsaussichten in Kontakt bleiben. Auch der ehemalige Kanzler Gerhard Schröder hielt eine Rede bei dem Forum in Hamburg. Schröder sagte, China, Deutschland und die EU hätten die Pflicht, Dialoge zu verstärken, um gemeinsam den Multilateralismus und das Freihandelssystem zu gewährleisten.

Laut der britischen Zeitung „Financial Times“ hat China positive Erwartungen an den bevorstehenden G20-Gipfel im argentinischen Buenos Aires. Eine Errichtung der offenen Weltwirtschaft sei nicht die Erfindung eines Staates, sondern entspreche einer unumkehrbaren historischen Entwicklung.

Der 13. G20-Gipfel wird am Freitag in Argentinien eröffnet. Welche Entscheidungen werden die Spitzenpolitiker der G20-Mitglieder in Buenos Aires treffen? China und Europa haben bereits ihre Antworten bekanntgegeben.

(germanCRI)

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