„Verliebt in Zhengzhou!“ – Eine Ausstellung im Guang-Hua-Kulturzentrum

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Zhengzhou
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22.1.2019, Frankfurt a. M. – „Verliebt in Zhengzhou“ ist der Titel einer Bilderausstellung, die am 22.1.2019 im Kulturzentrum der Guang-Hua-Mediengruppe im Herzen von Frankfurt a. M. feierlich eröffnet wurde. Angereist war eine hochrangige Delegation der Stadtregierung der Hauptstadt der Provinz Henan, geleitet durch den Generalsekretär der Stadtregierung, PEI Baoshun.

Die Delegation mit Gastgeber, u. a. 2. v. l. Presseamtschef QU Penghui, rechts daneben Rundfunkchef Ge, Generalsekretär Pei, Dr. Borchmann, Chefredakteur Hu und Vize-Bürgermeister JIAN Jiao
Die Delegation mit Gastgeber, u. a. 2. v. l. Presseamtschef QU Penghui, rechts daneben Rundfunkchef Ge, Generalsekretär Pei, Dr. Borchmann, Chefredakteur Hu und Vize-Bürgermeister JIAN Jiao

Die Guang Hua Kultur- und Mediengruppe ist die größte chinesischsprachige Kultur- und Mediengruppe Europas. Die Zeitung Nouvelles d’Europe mit Hauptsitz in Paris erscheint seit 33 Jahren. Im Bereich Print umfasst das Medienangebot heute eine chinesischsprachige Tageszeitung, vier chinesischsprachige Wochenzeitungen und eine deutschsprachige Monatszeitung, die China Rundschau. Und ihr Kulturzentrum von Guang Hua war bis auf den letzten Platz gefüllt, als die Moderatoren die Gäste mit einer kurzen Einführung in die Provinz Henan und deren 10 Millionen Einwohner zählende Hauptstadt Zhengzhou begrüßten. Wesentliche Charakteristika der Stadt: Zhengzhou gehöre zu den 8 bedeutendsten Städten in China, sei die Wiege der chinesischen Kultur und ein zentraler Logistik-Knoten in der VR China. Unterlegt wurde dies durch eine in der Tat sehr sehenswerte filmische Präsentation – kommentiert übrigens nicht in breitem „Amerikanisch“, sondern von einem deutschen Sprecher. Beginnend mit malerischen Bildern von unberührten Landschaften und weiter führend zum Song Shan, einem der fünf heiligen Berge des Daoismus, sowie dem Shao Shi Tempel. In diesem Kontext gab es dann auch die Zusammenhänge zum Shaolin-Kungfu zu sehen und die Besucher erfuhren, dass hier das Herz des chinesischen Chan-Buddhismus (Zen) zuhause ist, begründet von dem indischen Mönch Bodhidharma und geprägt durch den besonders hohen Stellenwert der Meditation. Als Heimat des Gelben Kaisers feiere man alljährlich den Geburtstag dieses legendären Gründers Chinas. Aber auch das moderne Zhengzhou als Logistikknoten wurde vorgestellt, das drei Seidenstraßen vereine: Die in der Luft, die auf der Straße und die auf der Schiene.

Prachtvolles Bild vom Zug Zhengzhou nach Hamburg
Prachtvolles Bild vom Zug Zhengzhou nach Hamburg

Die engere Eröffnungszeremonie begann Gastgeber HU Xudong, Chefredakteur der China Rundschau. Er verwies auf die legendären Kaiser Yan und Huang, deren Monument am Rande von Zhengzhou zu sehen ist und in denen die Chinesen ihre Wurzeln sähen. Auch er unterstrich, dass die chinesische Zivilisation hier ihren Ausgangspunkt habe.

Ausstellung über Zhengzhou: Begrüßungsworte von Chefredakteur Hu
Begrüßungsworte von Chefredakteur Hu

Das moderne Zhengzhou stellte dann PEI Baoshun vor, Generalsekretär der Stadtregierung. Ausgehend von zahlreichen statistischen Daten verwies er auf die herausragende Verkehrsknotenfunktion, die Zhengzhou für die Neue Seidenstraße habe. Über den Schienenstrang sei man direkt mit Hamburg verbunden – in einer elftägigen Fahrt. Aber auch in der Fluglogistik sei man ganz vorne und gehöre zu den vier Zentren Chinas. Industriell ragten die Elektrotechnik und der Automotive-Bereich heraus. Den Besuchern der Ausstellung rief Generalsekretär Pei ein herzliches Willkommen zu.

Ausstellung über Zhengzhou: Grußwort von Generalsekretär Pei
Grußwort von Generalsekretär Pei

Dr. Michael Borchmann, vormals für die internationalen Beziehungen Hessens und namentlich auch zu China verantwortlich, lobte die Gäste für die Entscheidung, die Ausstellung in Frankfurt und im Kulturzentrum von Guang Hua vorzunehmen. Frankfurt sei nicht nur europäisches Finanzzentrum, sondern auch das chinesische Herz Deutschlands. Hier sei nicht nur das europaweit größte chinesische Generalkonsulat beheimatet, vielmehr hätten hier auch die CIIPA, die CCPIT und das staatliche chinesische Fremdenverkehrsamt ihren Sitz. Natürlich verfüge man über ein Konfuziusinstitut und die deutschlandweit größte chinesische Sprachschule sei hier beheimatet. Und eben auch die Guang Hua Mediengruppe. Er selbst habe ausgezeichnete Erinnerungen an einen Besuch in Henan und in Zhengzhou in seiner früheren Dienstzeit. Die Gastfreundschaft sei unübertrefflich gewesen, wofür er heute noch dankbar sei. Und als kleines Zeichen seiner Dankbarkeit, so Borchmann humorvoll, wolle er den Besuchern zwei kleine deutsche Souvenirs überreichen. Er habe gehört, dass in Henan der älteste chinesische „Traubenwein“ gefunden worden sei. Da westlich von Frankfurt, im Rheingau, der – so Borchmann – „weltweit beste Riesling“ angebaut werde, wolle er den Besuchern eine Flasche aus einem besonders renommierten Weingut überreichen. Und weiterhin ein Fußballsouvenir, da in China der deutsche Fußball besonderes Interesse finde. Und hier habe er etwas von einer deutschen Spitzenmannschaft herausgesucht, die besonders durch ihre ungestüme und erfrischende Spielweise hervorsteche und auch „Die Fohlen“ genannt werde, nämlich Borussia Mönchengladbach. Wenn Zhengzhou seine große Tradition mit der Kraft junger Pferde verbinde, schaue es in eine sehr gute Zukunft.

Dr. Borchmann und Generalsekretär Pei mit „Fohlenschal“
Dr. Borchmann und Generalsekretär Pei mit „Fohlenschal“

Wahrgenommen wurde die Eröffnungszeremonie von Chefredakteur Hu und dem Direktor des Rundfunkhauses von Zhengzhou, GE Xiangyang, die übereinkamen eine Vereinbarung über eine beiderseitige enge Kooperation zu unterzeichnen. Und nach der Durchschneidung des Eröffnungsbandes hatten die Besucher dann ausführlich Gelegenheit, die farbenfrohen und eindrucksvollen Impressionen von Zhengzhou zu betrachten.

Ausstellung über Zhengzhou: Durchschneiden des Eröffnungsbandes durch Dr. Borchmann, Generalsekretär Pei und Chefredakteur Hu
Durchschneiden des Eröffnungsbandes durch Dr. Borchmann, Generalsekretär Pei und Chefredakteur Hu

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