Der Chinatraum vom Land

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Dieser Artikel erschien zuerst auf germanCRI.

Liangjiahe ist ein kleines Dorf auf dem nordwestchinesischen Hochland. Hier verbrachte Xi Jinping seine Jugend, zwischen 15 und 22 Jahren lernte er hier das reale Leben in den ländlichen Gebieten Chinas kennen.

Am 22. September 2015 besuchte Staatspräsident Xi Jinping die USA. Bei einem Empfang in Washington erzählte er den lokalen Regierungsbeamten und Mitgliedern der Freundschaftsorganisationen eine Geschichte:

„Ende der 1960er Jahre war ich ein Teenager. Da zog ich aus Beijing nach Liangjiahe, ein kleines Dorf in der Stadt Yan’an der Provinz Shaanxi, und wurde dort Bauer. Ich lebte dort sieben Jahre lang. Später wurde ich Parteisekretär des Dorfs und leitete die Produktion der Dorfbewohner. Mein größtes Anliegen war, dass die Bewohner eines Tages so oft und so viel Fleisch essen können wie sie wollen.“

Es war ein besonderes Erlebnis. Im Jahr 1969 folgte der damals 15-jährige Xi Jinping, wie weitere über 17 Millionen Jugendliche des Landes, dem Aufruf der Regierung. Er verließ die Stadt und ging aufs Land. Nach sieben Jahren harter Arbeit auf dem Land war aus dem Jungen aus Beijing ein erfahrener Landarbeiter geworden.

Er aß und wohnte gemeinsam mit den Dorfbewohnern. Sie renovierten gemeinsam Straßen und bauten eine Biogasgrube. Xi trat hier der KP Chinas bei und wurde Parteisekretär des Dorfs. Während der sieben Jahre auf dem Land entwickelte Xi einen festen Glauben. In einem Artikel hat er sich daran erinnert.

„Als ein Diener des Volkes liegen meine Wurzeln auf dem Hochland im Norden der Provinz Shaanxi. Von dort stammt mein unveränderter Glauben, für das Volk zu arbeiten“, schrieb er.

„Ich habe dort die Kräfte des Volkes und die Grundlage des Volkes gesehen. Durch das Kennenlernen des Volkes habe ich die Gesellschaft verstehen können. Dies ist für mich grundlegend. Viele Gedanken von mir, die auf dem Prinzip ‚Wahrheit aus Tatsachen suchen‘ basieren, stammen aus jener Zeit. Bis heute beeinflussen mich diese Gedanken tief.“

Vor dem Frühlingsfest 2015 besuchte Xi das kleine Dorf erneut. Von den Veränderungen, die er in dem Dorf bemerkte, erzählte er auch auf seiner USA-Reise:

„Liangjiahe ist ganz anders geworden. Es wurden Teerstraßen errichtet. Die Bewohner wohnen nun in Häusern aus Ziegeln und Fliesen und benutzen das Internet. Die alten Leute haben alle eine grundlegende Altersversorgung. Und die Bewohner haben alle eine Krankenversicherung. Die Kinder können eine gute Bildung erhalten. Auch das Fleischessen ist natürlich kein Problem mehr. Ich habe dadurch erkannt, dass der Chinatraum ein Traum des Volkes ist und nur durch den gemeinsamen Wunsch aller Chinesen nach einem besseren Leben verwirklicht werden kann.“

(germanCRI)

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