Deutsch-Chinesische Wirtschaftstage in Magdeburg

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02.-04.04.2019, Magdeburg – Sachsen-Anhalt und speziell dessen Landeshauptstadt Magdeburg gehören ohne Zweifel zu den Brennpunkten der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit in Deutschland. Als neues Format veranstaltete nunmehr vom 02. bis 04.04.2019 die Stadt Magdeburg in Kooperation mit der landeseigenen Wirtschaftsförderungsgesellschaft eine mehrtägige Konferenz mit deutschen und chinesischen Unternehmern.

Sachsen-Anhalts Wirtschaftsförderer wollen sich künftig auf wenige zentrale Märkte fokussieren und haben dafür auch China ausgewählt. „Wir wollen China langfristig bearbeiten“, erläuterte der Chef der landeseigenen Investitions- und Marketinggesellschaft mbH (IMG), Thomas Einsfelder, gegenüber Pressevertretern. Die nunmehr vor diesem Hintergrund veranstalteten Wirtschaftstage setzten sich aus Vorträgen, Diskussionen, Unternehmensbesuchen und auch Besuchen bei Forschungseinrichtungen sowie des Flughafens Leipzig/Halle zusammen. Und das Interesse an der Veranstaltung war so groß, dass sogar Anmeldungen abgelehnt werden mussten: Es waren mehr als 210 Teilnehmer, rund 150 von ihnen aus China.

Ein Stelldichein in Magdeburg gab sich auch der in China sehr berühmte Sänger HU Haiquan (2.v.r.), hier mit CIIPA-Vertretern, u.a. CIIPA-Repräsentant in Magdeburg XIE Songtao (links).
Ein Stelldichein in Magdeburg gab sich auch der in China sehr berühmte Sänger HU Haiquan (2.v.r.), hier mit CIIPA-Vertretern, u.a. CIIPA-Repräsentant in Magdeburg XIE Songtao (links).

Die hohe Bedeutung, die man in Stadt und Land der Veranstaltung beimaß, zeigte die hochrangige Besetzung des vorangehenden Abendempfangs am 02.04. im Ratskeller des Magdeburger Rathauses.

V.l.n.r. Beigeordneter Nitsche, OB Dr. Trümper, MP Haseloff und Ges.BR Wang
V.l.n.r. Beigeordneter Nitsche, OB Dr. Trümper, MP Haseloff und Ges.BR Wang

Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper hieß die Gäste mit einem besonderen Lob für den Beigeordneten Rainer Nitsche willkommen, für den die Chinakooperation ein besonderer Arbeitsfokus sei. Investoren aus China hieß er herzlich willkommen, insbesondere aber auch chinesische Arbeitskräfte, da Deutschland erwiesenermaßen an einem zunehmenden Facharbeitskräftemangel leide. Zuversichtlich stimme, dass Magdeburg eine sehr hohe Zahl an chinesischen Studenten aufweise. Als besondere Ziele der deutsch-chinesischen Kooperation nannte der Oberbürgermeister Innovation und wissenschaftliche Entwicklung. Und er vergaß auch nicht einen Hinweis auf die besondere Lokalität des Empfanges: Man befinde sich im ältesten Teil des Rathauses.

OB Dr. Trümper begrüßt die Gäste
OB Dr. Trümper begrüßt die Gäste

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff stieg tief in die Geschichte ein, um darzulegen, dass Sachsen-Anhalt und China als alte Hochkulturen ein „enges Band“ verbinde. Von einem ähnlichen Alter wie die chinesischen Hochkulturen sei nämlich die Himmelsscheibe von Nebra, die eben in Sachsen-Anhalt gefunden worden sei. Was die heutige Zeit betreffe, stellte der Ministerpräsident einen chinesischen Unternehmer vor, der in Sachsen-Anhalt investiert habe und einen außerordentlichen Geschäftserfolg aufweisen könne. Ähnlich wie der Oberbürgermeister ging auch er auf die Studenten ein: Die chinesischen Studenten in Sachsen-Anhalt seien die fleißigsten Studenten überhaupt. Geteilt wurde durch den Ministerpräsidenten auch das Lob für den Beigeordneten Nitsche und sein großes, erfolgreiches Engagement in Sachen China.

Ministerpräsident Haseloff spricht über alte Hochkulturen und den Fleiß chinesischer Studenten
Ministerpräsident Haseloff spricht über alte Hochkulturen und den Fleiß chinesischer Studenten

Einen großen Dank gegenüber dem Land Sachsen-Anhalt und der Landeshauptstadt Magdeburg sprach WANG Weidong aus, Gesandter Botschaftsrat und Leiter der Wirtschaftsabteilung der chinesischen Botschaft in Berlin. Sein Dank gelte auch den chinesischen Investoren in Deutschland. Sie trügen wesentlich zu den Erfolgen der deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen bei. Anhand statistischer Daten belegte Botschaftsrat Wang, dass die deutschen Investitionen in China weiterhin stark im Anwachsen seien. Andererseits müsse man auch bedenken, dass entgegen mancher aus den Medien zu gewinnender Eindrücke die chinesischen Investitionen in Deutschland gesunken seien. Und auch WANG Weidong wusste über den Beigeordneten Nitsche nur Gutes zu sagen: Deutschland brauche noch viel mehr solche Politiker wie Rainer Nitsche.

Gesandter Botschaftsrat WANG Weidong lobt das Engagement des Beigeordneten Nitsche

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