CRI-Kommentar: „Europa-Saison“ der chinesischen Diplomatie für Win-Win-Situation

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Dieser Artikel erschien zuerst auf germanCRI.

Mittlerweile setzt sich die „Europa-Saison“ der chinesischen Diplomatie seit dem Frühling dieses Jahres fort. Nach der Dienstreise von Chinas Staatspräsident Xi Jinping in drei europäischen Ländern hat der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang bei seiner ersten Reise 2019 ebenfalls Europa besucht. Dies verkörpert die gegenseitige Wichtigkeit Chinas und Europas in der jeweiligen Diplomatie, die von EU-Politikern als „beispiellos“ bezeichnet wird.

China und Europa verfügen über umfassende Übereinkünfte und gemeinsame Interessen, was die feste Grundlage der vertieften bilateralen Kooperationen ist. Einige europäische Medien haben darauf hingewiesen, dass die EU eine schwankende China-Politik betreibe. Im Focus beider Seiten und der ganzen Welt steht die Frage, wie die Kooperation und Konkurrenz zwischen China und Europa beurteilt werden sollte. Chinesische und europäische Politiker haben mehrmals betont, dass die Kooperation zwischen beiden Seiten viel größer als die Konkurrenz sei, und es mehr Übereinkünfte als Meinungsunterschiede gebe. Während des chinesisch-europäischen hochrangigen strategischen Dialogs bekräftigte Chinas Außenminister Wang Yi vor kurzem erneut, dass China und Europa „Zehn Übereinkünfte“ getroffen hätten. Dazu gehörten eine Unterstützung des Multilateralismus und eine Ablehnung der unilateralen Aktionen. Zudem unterstützten beide Seiten eine leitende Rolle der UNO bei internationalen Angelegenheiten. Darüber hinaus wahrten beide Seiten die Grundnormen der internationalen Beziehungen auf der Basis der UN-Charta. China und Europa unterstützten eine offene Weltökonomie und lehnten den Protektionismus ab. Und nicht zuletzt förderten beide Seiten das multilaterale Handelssystem auf der Basis der Regeln sowie eine Reform bzw. Stärkung der Welthandelsorganisation.

Die pragmatische Zusammenarbeit zwischen China und Europa vertieft sich ständig und wird immer stabiler. Von den konkreten Ergebnissen hat die Bevölkerung beider Seiten profitiert. Was die Zusammenarbeit im Rahmen der Seidenstraßen-Initiative angeht, haben Dutzende EU-Länder wie etwa Portugal, Polen, Griechenland und Ungarn Verständigungsmemoranden mit China unterzeichnet. Als erstes G7-Land hat Italien vor kurzem auch ein Dokument über die Teilnahme an der chinesischen Seidenstraßen-Initiative unterzeichnet. Auf dem EU-Gipfel im März hat die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel angekündigt, dass Deutschland auch in der Seidenstraßen-Initiative eine positive Rolle spielen werde. Zudem rief sie zur Realisierung eines gegenseitigen Nutzens auf. Laut einem Bericht der deutschen Zeitung Handelsblatt bringe die Seidenstraßen-Initiative Europa historische Chancen. Die Vorteile der Initiative seien offensichtlich. In einem anderen Kommentar wurde darauf hingewiesen, dass es viele Gründe für Bedenken gebe. Europa könne die Absicht Chinas missverstehen und falsch darauf reagieren. In diesem Fall würde Europa wahrscheinlich die letzte Chance verpassen, in der zukünftigen Welt eine wichtige Rolle zu spielen.

China setzt konsequent die Idee der Ausweitung der Öffnung um. Europa ist auch seit jeher von der Öffnung geprägt. China und Europa sind für einander verantwortliche Partner und beide wichtige Kräfte für die Förderung des Weltfriedens, der Stabilität und der Prosperität. Die ständige Vertiefung der umfassenden strategischen Partnerschaft und der offenen Zusammenarbeit, die Ausweitung des gegenseitigen Nutzens und des gemeinsamen Gewinns, der gemeinsame Aufbau der offenen Weltwirtschaft und die gemeinsame Förderung der Global Governance werden nicht nur den Völkern Chinas und Europas Wohlstand bringen, sondern auch der gesamten Welt verlässliche Stabilität und neue Vitalität verleihen.

(germanCRI)

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