Kommentar: Umweltfreundliches Leben und schöne Heimat: was sollen Menschen auf der Erde tun?

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Dieser Artikel erschien zuerst auf germanCRI.

Die Weltgartenbau-Expo 2019 in Beijing ist am Sonntag eröffnet worden. Es nehmen 110 Länder und internationale Organisationen teil. Sie werden auf dieser Messe, die als „Olympiade der Gartenbaukunst weltweit“ bezeichnet wird, mehr als 1.200 neue Pflanzensorten präsentieren. Staatspräsident Xi Jinping hat auf der Eröffnungszeremonie die Geschichte sowie die Praxis der chinesischen ökologischen Zivilisation zusammengefasst und alle Länder dazu aufgerufen, „gemeinsam eine schöne Heimat auf der Erde aufzubauen, und gemeinsam eine Menschheitsgemeinschaft mit geteilter Zukunft zu gestalten“.

Eine harmonische Koexistenz zwischen Menschheit und Natur gehörte immer zu den Bestrebungen der chinesischen traditionellen Kultur. In verschiedenen ehemaligen Dynastien wurden Verbote erlassen, wonach man im Frühling nicht holzen und im Sommer nicht fischen durfte.

Ganz früh hat China über sein Modell der ökonomischen Entwicklung nachgedacht, während der Aufbau der ökologischen Zivilisation in Gang gesetzt wurde. 2012 wurde auf dem 18. Parteitag der KP Chinas zum ersten Mal der Aufbau der ökologischen Zivilisation in die Planung der sozioökonomischen Entwicklung des Staats aufgenommen. Die von Xi Jinping stets befürwortete Idee der ökologischen Zivilisation, wonach schöne Umwelt Reichtum bedeutet, findet in den letzten Jahren eine wachsende Unterstützung in der Bevölkerung. 2018 wurde der Aufbau der ökologischen Zivilisation in der Revisionsfassung der chinesischen Verfassung festgehalten.

In den letzten Jahren hat sich der Aufbau der ökologischen Zivilisation sprunghaft entwickelt. Damit sind der Himmel blauer, die Berge grüner, und das Wasser sauberer geworden. Die Chinesen sind neugierig auf ausländische Geschichte, Kultur und Sehenswürdigkeiten. Allerdings haben sie eine stärkere Zuneigung für die Landschaft ihrer Heimat und wollen in ihrem eigenen Land reisen.

Satellitendaten der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA zeigen, dass die Welt in den vergangenen 20 Jahren grüner geworden ist, was hauptsächlich auf Chinas Aufforstungen zurückzuführen ist. In vielen chinesischen Städten gelten Gartenbaudesign und Grünanlagenaufbau als „rentabelste“ Berufe und Geschäftsfelder. Man will nach allen Kräften seinen Hof zu einem Garten umbauen.

Vielleicht meinen viele Menschen, dass für die ökonomische Entwicklung die Umwelt geopfert werden muss. Allerdings sind noch mehr Leute der Ansicht, dass ein balanciertes Modell von Entwicklung und Umweltschutz gefunden werden muss. In diesem Aspekt ist China sowohl ein Profiteur als auch ein Praktiker. China liegt bezüglich der Investitionen in saubere Energien bereits seit mehreren Jahren in Folge weltweit auf dem ersten Platz. Die Volksrepublik befindet sich auch an erster Stelle bei der Nutzung neuer und erneuerbarer Energien. Solche auf dem Umweltschutz basierenden Investitionen haben die chinesische Wirtschaftsentwicklung gefördert, was zeigt, dass die umweltfreundliche Entwicklung Prosperität hervorbringen kann.

Staatspräsident Xi Jinping hat gesagt, „die Menschheit ist gegenüber den Herausforderungen der ökologischen Umwelt eine Gemeinschaft mit geteilter Zukunft. Kein Land kann sie allein bewältigen.“

Die Eröffnung der Beijinger Weltgartenbau-Expo 2019 findet im Anschluss an den Abschluss des zweiten Gipfelforums über die internationale Kooperation im Rahmen der Seidenstraßen-Initiative statt. Verschiedene Politiker vertreten die Ansicht, dass gemäß der Seidenstraßen-Initiative nicht nur ein Weg von Öffnung und Entwicklung, sondern auch ein Weg der umweltfreundlichen Entwicklung aufgebaut werden müsse. Durch diese Initiative kann nicht nur eine Interkonnektivität zwischen allen Ländern verwirklicht werden, sondern dadurch können Bevölkerungen aller Länder Freud und Leid teilen. Eine umweltfreundliche Entwicklung betrifft nicht nur den Wohlstand dieser Generation, sondern auch die Zukunft der Menschheit.

(germanCRI)

 

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