Kommentar: Xi Jinping fordert Jugendliche zu besseren Leistungen auf

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Wald

Dieser Artikel erschien zuerst auf germanCRI.

Anlässlich des chinesischen Jugendfests am 4. Mai ist am Dienstag in Beijing mit einer großen Zeremonie das 100. Jubiläum der 4. Mai-Bewegung gefeiert worden. Dabei ermutigte Staatspräsident Xi Jinping die Jugendlichen des Landes, sich um die Verwirklichung der großartigen Wiederbelebung der chinesischen Nation sowie um die gemeinsame Umsetzung der Seidenstraßen-Initiative und den Aufbau der Menschheitsgemeinschaft mit geteilter Zukunft zu bemühen.

Im laufenden Jahr wird nicht nur das 100. Jubiläum der 4. Mai-Bewegung, sondern auch das 70. Jubiläum des Bestehens der Volksrepublik China gefeiert. Nach harten Kämpfen der Reform und Öffnung in den letzten 40 Jahren ist China mittlerweile zur zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt aufgestiegen. Die Schwäche und Schande des Landes und der Nation vor 100 Jahren sind für immer beseitigt. Allerdings sind für den Prozess der großartigen Wiederbelebung der chinesischen Nation der Kampfgeist und die Verantwortung der chinesischen Jugendlichen im neuen Zeitalter immer noch unentbehrlich. So sprach Xi Jinping insbesondere die Jugendlichen an, als er sagte: „es darf am Kampfgeist nicht mangeln, und die gute Tradition der chinesischen Jugendlichen zum permanenten Kampfgeist darf nicht verloren werden.“

In den vergangenen 100 Jahren wurden bei jeder Gedenkfeier zur 4. Mai-Bewegung in China neue und zeitgemäße Ansprüche hinzugefügt. Vor drei Jahren ermahnte die amerikanische Zeitung „New York Times“ in einem Beitrag mit dem Titel „The World’s Big Problem: Young People“ die Politiker aller Länder weltweit, dass nur durch eine Lösung der Probleme der Jugendlichen die Zukunft beherrscht werden könne.

Tatsächlich legt Xi Jinping immer großen Wert auf die Jugendlichen. Er hat Freunde unter den Jugendlichen aller Gesellschaftsschichten im In- und Ausland. Mehrmals hat er betont, „mit dem Aufschwung der Jugendlichen kann ein Aufschwung des Staats, und mit dem Erstarken der Jugendlichen ein Erstarken des Staats realisiert werden.“ Vor kurzem hat er in einem Antwortschreiben an Chinesisch lernenden Schüler einer amerikanischen Mittelschule geäußert, sie sollten ihre chinesischen Sprachkenntnisse verbessern und dadurch China und Chinesisch lernende Freunde aus anderen Ländern kennenlernen. Unter den Erfolgen des gerade beendeten zweiten Gipfelforums über die internationale Kooperation im Rahmen der Seidenstraßen-Initiative sind insgesamt 26 Kooperationsprojekte von der chinesischen Regierung initiiert worden, fünf davon beziehen sich auf Jugendliche.

Es ist eine wichtige strategische Aufgabe, die mit Chinas Zukunft eng verbunden ist, Jugendliche zu Konstrukteuren und Nachfolgern des Sozialismus heranzubilden, die sich moralisch, geistig, körperlich, ästhetisch sowie arbeitsfähig und berufsethisch entwickeln. In diesem Sinne hat Xi Jinping Parteikomitees der KP Chinas und Regierungen aller Ebenen, sowie die ganze Gesellschaft aufgefordert, warmherzige Anleiter der Jugend zu werden. Er betonte, „die Vollendung des Aufbaus des sozialistischen modernisierten starken Staats sowie die Verwirklichung der großartigen Wiederbelebung der chinesischen Nation ist ein Staffellauf. Wir sind entschlossen, eine gute Leistung für die Jugendlichen zu erzielen. Wir hoffen auch, dass die Jugendlichen in Zukunft bessere Leistungen erzielen können.“

(germanCRI)

1 KOMMENTAR

  1. Ein bekanntes Kinderbuch erz hlt von einem Scheinriesen im fernen Osten. Aus der Ferne erscheint er riesig, aber je n her man ihm kommt, desto kleiner wird er. Das entspricht der Vorstellung, die viele in Deutschland von China haben. Nicht nur die deutsche ff Presse, sondern leider auch unsere Regierung nimmt den Anspruch des modernen China nicht ernst. Als der Stern vor einigen Jahren eine Artikelserie ber China herausbrachte, zeigte das Titelbild den typisch vietnamesischen Reishut und darunter noch Mao, Konfuzius und eine Dschunke. Der Generalsekret r der Kommunistischen Partei Chinas, Xi Jinping, besuchte Ende M rz auch Deutschland und erhielt einen protokollarisch vergleichsweise d rftigen Empfang, was von vielen Chinesen mit schlechten Kommentaren vermerkt wurde. Bei seiner programmatischen Rede wurde Xi von zweitklassigen deutschen Funktion ren eingerahmt. Als Bundeskanzlerin Merkel am 5. Juli 2014 nach Chengdu, die 7 Millionen Einwohner z hlende Hauptstadt der Provinz Sichuan, reiste, zeigte ihr Reiseprogramm die t rkische Flagge statt der Flagge der Volksrepublik China. Deutsche bilden sich technologischen Vorsprung ein, w hrend Chinesen den Weltraum erobern, moderne Flugh fen dutzendeweise in wenigen Jahren bauen und europ ische, US-amerikanische und zunehmend afrikanische Wirtschafts- und Handelsbereiche bernehmen. Noch leidet China zwar an einer Verschmutzung von Natur und Landwirtschaft, aber auch umweltschonende Technologien wachsen dort schneller als bei uns. Es ist h chste Zeit, China ernst zu nehmen. Das wachsende Selbstbewusstsein des Reichs der Mitte f hrt zur Losl sung vom westlichen Vorbild. In vielen weiterf hrenden Schulen wird neuerdings, au erhalb des sprachlichen Zweigs, keine Fremdsprache mehr gelernt. Es gen gt, wenn (neben dem lokalen Dialekt) Hochchinesisch (Mandarin) gesprochen und geschrieben wird. Westliche Weisheiten wurden l ngst aufgenommen und wer in der Welt etwas zu sagen hat, muss das in Zukunft vielleicht auf Chinesisch tun.

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