US-Ökonom: USA sollen Krisen-Auslöser von 1930 nicht wiederholen

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Dieser Artikel erschien zuerst auf germanCRI.

Washington

Der US-amerikanische Ökonom und Professor der Universität Yale, Stephen Roach, hat vor kurzem Trumps Anhebung der Zölle gegen China mit dem Handelsprotektionismus der USA in den 1930er Jahren verglichen. Er rief die US-Regierung dazu auf, die derzeitigen protektionistischen Maßnahmen zu beenden, damit alte Fehler nicht wiederholt würden.

In einem Interview mit dem Bloomberg-TV sagte Roach, im Mai 1930 hätten über ein Tausend Ökonomen den damaligen US-Präsidenten Herbert Clark Hoover mit einem gemeinsamen Berief zur Ablehnung des „Smoot-Hawley Tariff Act“ aufgerufen. Hoover jedoch hätte sich damals genauso wie der heutige US-Präsident Donald Trump verhalten. Er glaubte, dass er die Wirtschaft besser kenne als die Ökonomen und unterzeichnete den Gesetzentwurf.

Der protektionistische „Smoot-Hawley Tariff Act“ wurde von Ökonomen weltweit als wichtiger Grund für die Weltwirtschaftskrise in den 1930er Jahren angesehen. Mit der Unterzeichnung des „Smoot-Hawley Tariff Act“ begannen die USA, hohe Zölle auf über 20.000 Importprodukte zu erheben, was anschließend zur Revanche der Hauptgeschäftspartner der USA führte. Im darauf folgenden globalen Handelsstreit schrumpfte der Export der USA um 60 Prozent. Auch das globale Handelsvolumen verringerte sich um zwei Drittel.

(germanCRI)

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