Suzhou – Chinas lebendes Gemälde

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22.5.2019, Frankfurt a.M. – Zu einer Präsentation des malerischen Suzhou hatten China Tours Hamburg (CTH) und One Billion Voices am 22.5.2019 in der Frankfurter Hotel Intercontinental eingeladen. Vor bis auf den letzten Platz besetztem Veranstaltungssaal bekamen die Besucher nachhaltige und überzeugende Eindrücke vermittelt: Ohne einen Besuch Suzhous kennt man China nicht.

Bereits in der Einladung der Veranstalter hieß es: „Gemeinsam mit Hangzhou wird die Stadt Suzhou in einem Atemzug als „Paradies auf Erden“ bezeichnet. Dank der Seidenindustrie war sie einst eine der reichsten Städte des Landes und bis zum Aufstieg Shanghais die zweitgrößte Stadt nach Peking. Seit Jahrhunderten definiert Suzhou die feine Lebensart, denn hier war das Bildungsniveau hoch. Kaiserliche Beamte setzten sich in Suzhou zur Ruhe und pflegten die Freuden des Lebens abends in ihren Gärten. Noch heute ist die große und florierende Metropole ein Inbegriff des wohlhabenden Ostens Chinas und auf jeder Chinareise einen Besuch wert.“

Hieran knüpfte Moderator Sven Meyer in seiner Begrüßung an: Er freue sich besonders, gerade eine so wunderschöne Stadt vorstellen zu dürfen. Eingeführt wurden die Besucher durch einen farbenfrohen Promo-Film, der sich mit Lage, Geschichte und besonderer Attraktivität Suzhous als Wasser- und Gartenstadt befasste, zugleich aber auch die besonderen Auszeichnungen als UNESCO-Weltkulturerbe hervorhob.

Moderator Sven Meyer freut sich besonders darüber, eine so malerische Stadt wie Suzhou vorstellen zu können

Für die Stadt Suzhou selbst kam die Direktorin der Kultur- Rundfunk- und Tourismus-Verwaltung, Frau ZHONG Yunfei, zu Wort. Sie knüpfte an die große und lange historische Tradition des Austausches zwischen China und Deutschland an. In neuerer Zeit habe sich Siemens bereits in den 90er Jahren in Suzhou niedergelassen, und die zu Suzhou gehörende Kreisstadt Taicang habe mehr als 300 deutsche Unternehmen zur Ansiedelung bewogen. Direktorin Zhong hob die privilegierte Lage Suzhous im boomenden Yangtse-Delta hervor und die Anbindung an den historischen Kaiserkanal, ebenso beschrieb sie die Bandbreite der Sehenswürdigkeiten, einschließlich einiger von den Vereinten Nationen ausgezeichneter Gärten. Sie zitierte einen Nobelpreisträger: „Falls der Himmel nur ein Zehntel der Schönheit Suzhous aufweisen sollte, ist es dort sehr schön.“

Traditioneller Geschenkeaustausch, v.l.n.r. GU Jiandong, ZHONG Yunfei, Dr. Borchmann, JIANG Lianhong und HAN Jinglei

MDgt. a.D. Dr. Michael Borchmann, vormals für die internationalen Beziehungen des Landes Hessen verantwortlich, griff ebenfalls auf ein Zitat zurück, das er im Internet gefunden hatte: „Statt Skyline von Wolkenkratzern bewundern Reisende hier in Suzhou zauberhafte chinesische Gärten mit Teichen, Pavillons und Felsen sowie in seiner Umgebung zahlreiche Wasserdörfer mit Brücken, Kanälen und alten Wohnhäusern. Nicht ohne Grund wird Suzhou durch ein altes chinesisches Sprichwort als Paradies auf Erden bezeichnet: ‚Im Himmel gibt es das Paradies und auf Erden Suzhou und Hangzhou‘.“ Er fühle sich zudem Suzhou gewissermaßen familiär verbunden, nachdem ihn die Kreisstadt Taicang förmlich in den Stand eines „Freundes der Stadt Taicang“ erhoben hätte. Zur Situation des Tourismus bemerkte Borchmann, dass dieser zwar in China boome, aber die Zahl der deutschen Touristen in China noch „sehr viel Luft nach oben“ habe. Dies sei vielleicht darauf zurückzuführen, dass viele in Deutschland noch nicht ausreichend wüssten, wie schön und attraktiv China sei. Daher sei es wichtig, dass sich Suzhou durch Veranstaltungen wie diese selbst an zentralen Orten in Deutschland präsentiere.

v.l.n.r. JIANG Lianhong (Bürgeramt Zhouzhuang), J. Kremer (CTH), Direktorin ZHONG Yunfei, Dr. Borchmann, HAN Jinglei (“Oste Wasserstadt” Tourismus), Sven Meyer und GU Jiandong (FVA Suzhou)

Eine brillante Vorstellung Suzhous lieferte anschließend Jürgen Kramer, Chef von CTH Frankfurt. Nach einer Vorstellung von CTH als führendem Veranstalter von Chinareisen und der Besonderheiten von Chinareisen an sich hob er als Besonderheit Suzhous die Erhaltung des alten Stadtbildes hervor. In malerischen Fotos stellte er die Sehenswürdigkeiten Suzhous im Detail vor, etwa die Nordtempel-Pagode oder den „Garten des bescheidenen Beamten“. Die Zuhörer sahen Bilder des Kaiserkanals und erfuhren viel über seine Geschichte. Die Bandbreite von Kremers Beschreibung reichte auch von der Seidenraupenzucht bis hin zur Kunqu-Oper, sodass die Besucher die Veranstaltung mit sehr reichhaltigen und umfassenden Eindrücken über das „lebende Gemälde Suzhou“ die Präsentation verließen.

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