Kommentar: China gibt Warnung an Studierende in USA aus

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Dieser Artikel erschien zuerst auf germanCRI.

China hat seine Auslandsstudenten vor zunehmenden Risiken während des Studienaufenthaltes in den USA gewarnt. In einer Warnung, die vom chinesischen Handelsministerium am Montag ausgesprochen wurde, hieß es, angesichts der zunehmenden Visa-Einschränkungen durch die USA, wie Verlängerung der Überprüfungsfrist, Verkürzung der Gültigkeitsdauer und vermehrter Ablehnung des US-Visumantrags, würden die Studienreise und der Studienabschluss der chinesischen Studenten in den USA negativ beeinflusst.

Mit der Warnung reagiert China auf die Maßnahmen der USA zur Visa-Einschränkung gegen mehrere Chinesen, die seit 2018 unter dem Vorwand „Bekämpfung der Spionage“ getroffen wurden.

Angesichts des eskalierenden Handelsstreits mit China haben die USA die normalen Kontakte und die Zusammenarbeit im Bildungsbereich politisiert, was nicht nur die Würde und legitimen Interessen der chinesischen Studenten in den USA verletzt, sondern auch die bilaterale Zusammenarbeit beeinträchtigt hat. Die Warnung des chinesischen Bildungsministeriums gilt als eine notwendige Maßnahme als Reaktion auf die Verschlechterung des Umfeldes für die Auslandsstudenten in den USA.

Derzeit ist China das größte Quellenland für internationale Studenten in den USA, etwa ein Drittel der Auslandsstudenten in den USA sind Chinesen. Im Semesterjahr 2017 hatten chinesische Studenten rund 14 Milliarden US-Dollar für die US-Wirtschaft erwirtschaftet. Allerdings verfolgen einige US-Politiker die Idee des „Null-Summen-Spiels“ und versuchen, China nicht nur in den Bereichen Handel, Wissenschaft und Technik, sondern auch bei der Zusammenarbeit im Bildungsbereich zu unterdrücken. Sie haben das Konfuzius-Institut als Werkzeug Chinas zur Vergrößerung seiner politischen Einflüsse in den USA und die chinesischen Studenten als Spione verunglimpft. Hinter diesen Aktionen verbergen sich unlautere politische Ziele.

Die Vorgehensweise der US-Politiker ist inzwischen auf Kritik aus US-Bildungskreisen gestoßen. Die Rektoren mehrerer renommierter amerikanischer Universitäten wie Harvard, Yale und Stanford haben die internationalen Studenten und Gelehrten einschließlich chinesischer Studenten begrüßt. Professor Paul Musgarve von der University of Massachusetts meinte, die einseitige Einschränkung für chinesische Studenten bilde ein großes Risiko für amerikanische Universitäten. Sogar das amerikanische Hochschulbildungssystem könnte größtenteils nicht überleben.

(germanCRI)

1 KOMMENTAR

  1. Schön wäre es, wenn ein Fernsehkanal in wechselnden europäischen Sprachen eingerichtet würde. Oder ein Deutsch-Kanal über den Satelliten ASTRA ?

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