40 Jahre Wirtschaftssonderzone Shenzhen

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Am 26. August wird das 40. Jubiläum der Gründung der Wirtschaftssonderzone Shenzhen gefeiert. Während der gravierenden Veränderungen der Metropole waren ausländische Unternehmen sowohl Zeugen und Konstrukteure als auch Profiteure.

Ende 1978 hatte das ZK der KP Chinas die großartige Entscheidung zur Reform und Öffnung getroffen. Der thailändische Unternehmer chinesischer Abstammung, Hsieh Il-Tschew, hatte anschließend beschlossen, dass seine Firma, Charoen Pokphand Group, in China Geschäfte durchführen werde. Im November 1979 war der Sohn von Hsieh Il-Tschew, Dhanin Chearavanont, mit den ersten Mitarbeitern der Firma von Thailand nach Shenzhen gereist und hatte die Charoen Pokphand Continental Shenzhen GmbH errichtet.

1981 hatte diese GmbH die erste Urkunde der Volksrepublik China für Unternehmen mit Hongkonger, Macaoer und Taiwaner Kapitalbeteiligung erhalten. Damit ist sie die erste Firma mit auswärtiger Kapitalbeteiligung auf dem chinesischen Festland.

Bei einem Rückblick auf die Entwicklung des Betriebs meinte CEO von Charoen Pokphand Group in China, Yang Xiaoping, im Interview, „Von einem kleinen Fischerdorf mit ein paar Dutzend tausend Einwohnern zu einer Metropole mit mehreren Millionen Einwohnern, das ist ein Wunder der Welt.“ Er fügte hinzu, im Vergleich mit 1979, das Jahr, in dem Herr Dhanin Chearavanont zum ersten Mal Shenzhen inspiziert hatte, habe Shenzhen einen enormen Aufschwung beim Verwaltungsniveau und der Stadtplanung erreicht.

Die Charoen Pokphand Group hat in China mehr als 600 Firmen gegründet mit Gesamtinvestitionen von mehr als 120 Milliarden Yuan RMB. In letzter Zeit hat der Konzern seine Investitionen in China aufgestockt. Dazu sagte Yang Xiaoping: „Die Charoen Pokphand Group ist völlig zuversichtlich hinsichtlich China.“

Nach dem Entstehen der Seidenstraßen-Initiative hat die Charoen Pokphand Group aktiv die Umsetzung dieser Initiative in Thailand gefördert. Yang Xiaoping teilte ferner mit, die thailändische Regierung habe die Anlegung der Bangkok-Rayong-Highspeed-Eisenbahnlinie geplant und entschieden, die Rayong-Wirtschaftssonderzone zu errichten. Dabei sei das Modell der Wirtschaftssonderzone Shenzhen aufgenommen worden. In verschiedenen Bereichen wie Bodennutzung, Steuererhebung und Haushaltsregistrierung würden Fachkräften und Unternehmen Begünstigungen gewährt.

Yang Xiaoping fügte hinzu: Vorher hätten chinesische Betriebe im Wesentlichen ausländische kommerzielle Modelle aufgenommen. Allerdings habe in den letzten Jahren mit der wirtschaftlichen Entwicklung China bei kommerziellen Modellen und Produktionseffizienz Innovationen erzielt, was den Blick anderer Länder weltweit auf sich gelenkt habe.Shenzhen

Yang Xiaoping erklärte ferner, hinsichtlich der Bodenpolitik habe China eine Teilung von kollektivem Eigentumsrecht, bäuerlichem Verpachtungsrecht und Bodenbewirtschaftungsrecht praktiziert, damit kleine landwirtschaftliche Geschäfte auch groß gemacht werden können. „Dies ist eine revolutionäre Maßnahme“. Dank dieser Politik hat das Pinggu-Legehennen-Projekt der Charoen Pokphand Group ausreichende Ressourcen von verschiedenen Seiten wie Regierung, Unternehmen, Bank und Agrar-Genossenschaft erhalten. Damit ist ein gemeinsamer Nutzen von allen Seiten verwirklicht worden.

Ein Forschungsteam der Harvard-Universität hat nach der Inspektion dieses Projekts das Modell als eine „landwirtschaftliche Revolution ohne Veränderung des Bodensystems“ bezeichnet. Es wird auch in die Unterrichtsvorlage dieser Universität aufgenommen.

Quelle: China Radio International

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