Vortrag von Prof. Helwig Schmidt-Glintzer: Wohlstand in Eurasien

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    Datum
    Date(s) - 30.09.2020
    7:00 pm - 9:00 pm

    Ort
    Haus der Wissenschaft

    Kategorie


    Wohlstand in Eurasien. Die alten und die neuen Seidenstraßen als Grundlage für eine Moderne mit menschlichem Antlitz
    von: Prof. Dr. Helwig Schmidt-Glintzer
    Vortrag im Konfuzius-Institut Bremen

    Im Zeichen der Globalisierung und einer internationalen Arbeitsteilung schien das von Xi Jinping seit 2013 propagierte Projekt einer „Neuen Seidenstraße“, der „Belt-and-Road-Initiative“ (BRI) plausibel. Nach dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie überlagert die Rede von einer Systemkonkurrenz zwischen China und dem Westen die Debatte und verstellt den Blick für die Chancen einer engeren Kooperation zwischen China und Europa. China könnte mit anderen Ländern und insbesondere zusammen mit Europa ein Friedens- und Wohlstandsprojekt in Angriff nehmen, welches auf bestehenden internationalen Verträgen und Abkommen, die insbesondere seit dem letzten Weltkrieg geschlossen wurden, aufbaut und diese fortschreibt. Damit würde den inzwischen erkannten Herausforderungen (Klimawandel, Kriegsgefahren) eine institutionalisierte Zusammenarbeit entgegengestellt werden, mit der Gefahren gemindert und Wohlstandsperspektiven realisiert werden.

    Online oder im Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5, 28195 Bremen

    Zur Person:

    Der Sinologe und Publizist Helwig Schmidt-Glintzer, Jahrgang 1948, Direktor des China Centrum Tübingen und Autor zahlreicher Bücher zu China und der Kultur Ostasiens, war seit 1981 Professor für Ostasiatische Kultur- und Sprachwissenschaft in München und Göttingen und von 1993 bis 2015 Direktor der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel.

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